Mission

Eine große Quelle der Verschmutzung mit Plastikmüll liefert der Fischfang und die Schifffahrt. Netze und andere Gerätschaften werden achtlos ins Meer geworfen, Tiere verfangen sich und sterben qualvoll (Ghost fishing). Trotz Verbot und drohender Strafen gelingt es nicht, den Eintrag von Abfällen von Bord der Schiffe zu verhindern. Statt den Müll ordnungsgemäß am Hafen zu entsorgen, wirft die ein oder andere Besatzung ihren gesamten Müll über Bord.

Der meiste Abfall jedoch wird an Land verursacht, achtlos weggeworfen und über Flüsse und Wind ins Meer getragen. Geschätzte 380 Tonnen Kunststoff schwemmt der Rhein jedes Jahr in die Nordsee. Der Abrieb von Autoreifen wird in Deutschland derzeit als die größte Quelle des Eintrags von Mikroplastik in die Umwelt bewertet.

Aber auch der Gebrauch von Kosmetik oder synthetischen Textilien verursacht immer mehr Mikroplastik. Durch das Abwasser werden winzigkleine Plastikkügelchen, die in Kosmetika enthalten sind, ins Meer transportiert. Ebenso entstehen bei jedem Waschgang von synthetischen Textilien kleinste Faserteilchen die so ins Meer gelangen. Um hier nur einige Beispiele zu nennen.

Hinzukommt, dass vielen Menschen leider eine Tatsache nicht bewusst ist: Nicht nur die im Ozean lebenden Tiere sind direkt betroffen. Auch wir Menschen müssen mit den Folgen rechnen.

Die kleinsten Teilchen in Form von Mikroplastik gelangen nämlich zum Beispiel durch den Verzehr von Fischen zurück zum Menschen und in dessen Organismus!

Plastik ist ein ständig wachsendes Problem und kostet jedes Jahr Millionen von Tieren das Leben. Denn bis zur völligen Zersetzung von Plastik können mehrere Hundert bis Tausende an Jahren vergehen.

Wir von The Honu Movement wollen inständig etwas gegen die Vermüllung der Ozeane unternehmen und haben deshalb im September 2019 unsere gemeinnützige Organisation die „PLastic Free Planet gGmbH“ ins Leben gerufen.

Honu, oder hawaiianisch Meeresschildkröte, steht für Langlebigkeit, Sicherheit und Energie. Als Leitbild unser Bewegung (Movement) soll sie allen Unterstützern Glück und Frieden bringen.

Bei unser Tätigkeit legen wir großen Wert auf unsere vier Säulen unserer Arbeit.

Diese setzten sich zusammen aus:

Plastik entfernen
Wir sammeln mit eigenen Mitarbeitern Plastik aus dem Ozean.
In Südost-Asien und um Afrika.
Plastik verwerten
Wir führen das gesammelte Plastik geprüften Recyclingsystemen vor Ort zu.
Es entstehen neue Produkte
Plastik vermeiden
Engagierte Lehrer unterrichten Kinder zu einer nachhaltigen Lebensweise.
In Südost-Asien und um Afrika
Armut bekämpfen
Wir sammeln mit eigenen Mitarbeitern Plastik aus dem Ozean
In Südost-Asien und um Afrika.

Team

SCHON MEHR ALS 100 MITARBEITER!

Die Gründer des Honu Movement sind erfahrene Geschäftsleute und Gründer mehrerer erfolgreicher Unternehmen. Sie haben die Honu-Bewegung ins Leben gerufen, um der Umwelt und der Gesellschaft etwas zurückzugeben.

MIRASOL (LEITERIN TEAM SÜDOST-ASIEN)

Mirasol wurde in der Kleinstadt Ronda, auf den Philippinen geboren. Sie hat einen 3-jährigen Sohn den sie alleine groß zieht. Mirasol liebt das Singen und verdiente sich als Teenager z.B. durch Auftritte auf Hochzeiten etwas dazu. Zwischenzeitlich arbeitete sie als Call-Center Agentin in einem Unternehmen in Cebu, der Inselhauptstadt. Umgeben vom Ozean und konfrontiert mit schwierigsten Lebensverhältnissen ist das Honu-Movement für Mirasol eine einmalige Chance etwas für die Umwelt zu tun und den Lebensstandard ihrer Gemeinde und Mitarbeiter merklich zu heben, um ein lebenswertes Leben führen zu können.

Siggi Kübelböck

Siggi kommt ursprünglich aus Bad Friedrichshall, privat interessiert er sich besonders für fremde Länder und unterschiedliche Kulturen. Schon immer liegt es ihm am Herzen, Menschen in Not, auch langfristig zu helfen. Bei The Honu Movement ist er zuständig für die Human Resources auf den Philippinen

“Menschen in Not zu helfen liegt mir schon immer am Herzen, dennoch ist es genauso wichtig, die Fehler, die wir der Umwelt antun zu korrigieren. Ich freue mich ein Teil von The Honu Movement zu sein, und miterleben zu können, wie wir jeden Tag, dank eurer Unterstützung, unseren Teil für eine bessere Umwelt leisten. Und nicht nur das, mir liegt es besonders am Herzen den Menschen auf den Philippinen eine Perspektive zu gebe. Dank eurer Unterstützung haben diese Menschen eine sichere Zukunft.“

MICHAEL STEIGER

Michael kommt aus Süddeutschland und betreibt mehrere Firmen die weltweit agieren.

"Für mich ist es nicht nur eine Selbstverständlichkeit anderen Menschen zu helfen und das (mindestens) zu korrigieren was wir der Umwelt antun. Es ist ein Pflicht."

Mit diesem Projekt helfen wir Menschen und der Umwelt. Ich bin sehr glücklich, wenn ich keine leidenden Tiere sehen muss und in die strahlenden Augen unserer Mitarbeiter sehen kann, die so stolz sind auf das was sie Dank unserer Unterstützer tun dürfen."

CORINNA SCHACK

Corinna kommt aus Heilbronn, engagiert sich auch privat für den Umweltschutz und ist bei uns für das Marketing zuständig.

“Mit diesem Projekt können wir die Umwelt schützen und neue Arbeitsplätze schaffen. Zudem verbessern wir die Lebensbedingungen vieler Menschen. Es ist toll zu erleben, was wir Dank eurer Unterstützung leisten können! Ich freue mich auf hoffentlich viele weitere Projekte.”

Andreas Reiter

Andreas kommt ursprünglich aus Südtirol und wohnt aktuell in Berlin. Er beendete seine Karriere als Partner in einer Unternehmensberatung, um sein Hobby zum Beruf zu machen, nämlich die Erde von Plastikmüll zu befreien.

Als leidenschaftlicher Taucher holte er schon während seiner Weltreise privat einige Kilogramm Plastik aus dem Meer. Nun berät er im Auftrag der Ocean Plastic Cleanup gGmbH Unternehmen und gibt diesen so die Möglichkeit, ihren Plastic-Footprint zu reduzieren. „Es ist besser den Planeten jetzt zu schützen, als ihn später zu reparieren“ lautet dabei sein Motto.

„Wenn alles so weiter geht wie es jetzt läuft, haben wir 2050 mehr Plastik im Ozean als Fische! Das macht mich sehr traurig. Was sollen unsere Kinder und Enkelkinder davon halten? Ich glaube jedoch an die Menschheit und daran, dass wir das Ruder hier noch einmal herumreißen können. Wir sollten dafür nur alle gemeinsam am gleichen Strang ziehen“.